Gedanken nach einem Unfall
| Name: | Gedanken nach einem Unfall |
| Thema: | Subjektive Ursachenforschung nach einem Unfall |
| Material / Medien: | Arbeitsblatt |
| Fächer: | Deutsch, Ethik, Pädagogik, Politik, Religion, Sozialwissenschaften |
| Einsatzort: | Berufskolleg, Berufsschule, Gesamtschule, Gymnasium, Hauptschule, Realschule |
| Zeit: | 1 Stunde, 2 Stunden |
| Autor / Projektträger: | Jugend und Verkehr. Projekte für die Sek. II. Hrsg. von der Deutschen Verkehrswacht |
| Schwerpunkte: | Eigenwahrnehmung, Einstellung, Empfindungen, Risikoeinschätzung, Risikoverhalten, Selbstüberschätzung, Sozialverhalten, Unfallursache, Verantwortung |
Gedanken nach einem Unfall
Sachinformation
Fahranfänger neigen stärker als erfahrene Fahrer dazu, Verkehrssituationen als weniger riskant und gefährlich einzuschätzen und beurteilen ihre eigene Fahrkompetenz zum Teil unrealistisch hoch. Gerade junge Männer überschätzen oft massiv ihre Fähigkeiten. Entsprechend schwer tun sie sich, sich selbst (und anderen) eigene Fehler einzugestehen. Wer glaubt, ein guter Fahrer zu sein, lässt sich von diesem Glauben so schnell nicht abbringen - auch nicht durch einen Unfall.
Ziele
Die Schüler lernen, dass Ursachenforschung nach einem Unfall sehr subjektiv sein kann. Die Antworten hängen sehr stark vom Selbstbild des Fahrers ab.
Arbeitsblatt
Das Arbeitsblatt "Gedanken eines Fahrers nach einem Unfall" erlaubt Schülern, sich am Beispiel einer alltäglichen Situation mit diesem Phänomen auseinanderzusetzen.
Die Besprechung von Frage 3 des Arbeitsblatts bietet neben einer abstrakten Behandlung der Thematik den Teilnehmern die Möglichkeit, eigene Erfahrungen einzubringen. Eine solche Diskussion ist ergiebig, kann allerdings auch heikel sein, wenn einzelne Schüler den Eindruck gewinnen könnten, sie müssten zu viel von sich preisgeben oder würden persönlich "angegriffen".




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