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Gefahrenhinweise erkennen und deuten


Name: Gefahrenhinweise erkennen und deuten
Thema: Erkennen von Hinweisen auf potenzielle Risiken und Gefahren im Verkehr
Material / Medien: Folien II/1 und II/2
Fächer: Biologie
Einsatzort: Berufskolleg, Berufsschule, Gesamtschule, Gymnasium, Hauptschule, Realschule
Zeit: 1 Stunde, 2 Stunden
Autor / Projektträger: Jugend und Verkehr. Projekte für die Sek. II. Hrsg. von der Deutschen Verkehrswacht
Schwerpunkte: Gefahrenwahrnehmung, Geschwindigkeit

Gefahrenhinweise erkennen und deuten


Gefahrenwahrnehmung

Sachinformation

 

Die Diskrepanz zwischen biologischer Grundausstattung einerseits und Merkmalen und Anforderungen einer technisierten Lebenswelt andererseits kann durch Lernprozesse verringert werden. Der Mensch muss lernen, Hinweisreize, die auf das Vorhandensein einer potenziellen Gefahr oder eine kritische Situationsentwicklung hindeuten, zu erkennen und richtig zu interpretieren - auch im Straßenverkehr.

 

Die Entdeckung solcher Hinweise ist nicht immer einfach. Sie lässt sich aber üben und erlernen. Hinweise auf Gefahren lassen sich aus dem Verkehrsumfeld herauslesen und / oder dem Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer entnehmen.

 

Solche Hinweise liegen nicht nur in der Außenwelt. Es gibt auch Gefahrensignale, die man bei sich selbst entdecken kann und die andeuten, dass sich eine Situation in eine gefährliche Richtung entwickeln könnte.

 

Ziel

 

Die Schüler lernen, dass man mit entsprechender Übung in der Lage ist, Risiken und Gefahrenpotentiale zu erkennen und richtig einzuschätzen - in Verkehrssituationen und anderswo. Kaum ein Unglück geschieht aus heiterem Himmel, meist gibt es im Vorfeld Gefahrenanzeichen.

 

Folien

 

Die Folien II/1 und II/2 beschreiben zwei typische Verkehrssituationen. Mit ihrer Hilfe kann man gezielt lernen, Gefahrenhinweise zu entdecken.

 

Gesprächsimpulse zu den Folien

 

1. Was deutet in den Abbildungen auf welche möglichen Gefahren hin?

2. Sammeln Sie weitere Beispiele für Gefahrenhinweise. Worin bestehen die Hinweise, auf welche Gefahren lassen sie schließen?

3. Gefahrensignale finden sich nicht nur in der Außenwelt. Auch bei sich selbst kann man Hinweise finden, dass man auf eine gefährliche Situation zusteuern könnte. Um sie zu entdecken, muss man sich selbst kritisch beobachten. Solche "persönlichen Gefahrensignale" sind z.B.:

  • Man verspürt aufkommende Müdigkeit. 
  • Man bemerkt, dass man gedanklich einem Problem nachhängt.
  • Man registriert an sich den Ehrgeiz, einen anderen Fahrer abhängen zu wollen.

 

Finden Sie weitere Gefahrensignale, die ein Fahrer bei sich selbst beobachten kann. Welche Gefahrensignale haben Sie schon bei sich selbst entdecken können?

 

aus: Geiler, Michael: Risiko und Risikoverhalten, in: Jugend & Verkehr. Projekte für die Sekundarstufe II., Hrsg. von der Deutschen Verkehrswacht, Meckenheim 1998, Heft 5, S. 31


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