Die Geschichte von Markus
| Name: | Die Geschichte von Markus |
| Thema: | Riskantes Verhalten als Ausdruck persönlicher Probleme und Belastungen |
| Methode: | Textarbeit |
| Material / Medien: | Arbeitsblatt |
| Fächer: | Deutsch, Ethik, Pädagogik, Politik, Religion, Sozialwissenschaften |
| Einsatzort: | Berufskolleg, Berufsschule, Gesamtschule, Gymnasium, Hauptschule, Realschule |
| Zeit: | 1 Stunde, 2 Stunde |
| Autor / Projektträger: | Jugend und Verkehr. Projekte für die Sek. II. Hrsg. von der Deutschen Verkehrswacht |
| Schwerpunkte: | Alkohol, Extramotive, Risikoverhalten, Unfallursache, Verantwortung |
Die Geschichte von Markus
Sachinformation
Belastende Ereignisse oder persönliche Probleme sind oft Ursache für riskantes Verhalten - im Straßenverkehr und darüber hinaus. Nicht selten wird eigene Unsicherheit oder entwicklungsbedingte Orientierungslosigkeit durch riskantes Verkehrsverhalten überspielt. Das eigene Fahrzeug als Ventil, dem Alltag zu entfliehen. Hinter riskantem Verhalten verbirgt sich oft der Wunsch nach Sicherheit und nach Anerkennung innerhalb der Gruppe.
Auch das Motiv der Kompensation spielt eine Rolle. Gefühle der Benachteiligung, geringes Selbstvertrauen und wenig rosige Zukunftsperspektiven haben Einfluss auf die Lebenseinstellung und damit auf die Fahrweise. Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass sich Verlierer im Berufsleben (Arbeitslose, geringe berufliche Qualifikation) durch riskantes und aggressives Fahren das an Selbstbewusstsein und -bestätigung holen, was sie in Arbeit und Beruf nicht erreichen können. Andererseits ist es nicht selten, dass berufliche Gewinner ihre Ellbogenmentalität und Überlegenheitsgefühle auch auf der Straße ausleben.
Ziel
Die Schüler arbeiten Zusammenhänge zwischen Problembelastung und Lebenssituation einerseits und riskanten (Verkehrs-)verhalten andererseits heraus.
Arbeitsblatt
"Die Geschichte von Markus" eignet sich, diese Zusammenhänge zwischen Lebenssituation und Verkehrsverhallten herauszuarbeiten.




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