Schule begleitet Fahren
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Meine Fahrweise


Name: Meine Fahrweise
Thema: Eigen- und Fremdwahrnehmung
Materia / Medien: Arbeitsblatt
Fächer: Biologie, Deutsch, Ethik, Pädagogik, Politik, Religion, Sozialwissenschaften
Einsatzort: Berufskolleg, Berufsschule, Gesamtschule, Gymnasium, Hauptschule, Realschule
Zeit: 1 Stunde, 2 Stunden
Autor / Projektträger: Jugend und Verkehr. Projekte für die Sek. II. Hrsg. von der Deutschen Verkehrswacht
Schwerpunkte: Eigenwahrnehmung, Fremdwahrnehmung, Fahrtypen, Gender, Imponiergehabe, Mitfahrer

Meine Fahrweise


Meine Fahrweise

Sachinformation

 

Oft liegen Welten zwischen dem Bild, das man bei anderen von sich erzeugen möchte und dem, das sie tatsächlich von einem haben. Nicht wenige junge Erwachsene nutzen ihren Fahrstil, um sich als cool, locker und unangreifbar zu inszenieren. Während sie glauben, so die Erwartungen zu erfüllen, die andere - spezielle junge Frauen - an sie stellen, sind die Empfänger der Botschaft alles andere als verzückt.

 

Jeder Fahrer sollte sich fragen, wie seine Fahrweise bei anderen Jugendlichen ankommt. Eine kritische Auseinandersetzung der Selbstwahrnehmung und der vermuteten Fremdwahrnehmung bietet den Ausgangspunkt für solche Überlegungen.

 

Ziele

 

Die Schüler lernen, dass es bezüglich der Fahrweise einen Unterschied zwischen der Eigenwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung gibt.

 

Arbeitsblatt

 

Das Materialblatt "Beurteilung meiner Fahrweise" eignet sich, um die Unterschiede zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung im Unterricht zu behandelt. Die Schüler füllen zunächst das Arbeitsblatt aus.

 

Die Auswertung kann mit folgenden Fragen gestartet werden:

  • Welche Unterschiede/Gemeinsamkeiten gibt es zwischen Selbstbild und (vermutetem) Fremdbild?
  • Wie kommen sie zustande?
  • Woher weiß ich als Fahrer, wie sich meine Mitfahrer fühlen und wie sie meine Fahrweise beurteilen?
  • Gibt es Situationen, in denen meine Mitfahrer einen weniger günstigen Eindruck hatten?

 

Offene Gesprächsatmosphäre

 

Es geht nicht darum, den "idealen Fahrer" zu beschreiben und ihn den Schülern, die bereits den Führerschein haben, als Verhaltensvorbild aufzuzwingen. Sehen sie sich auf der Anklagebank und unter Rechtfertigungsdruck, wäre dies sogar kontraproduktiv. Im Unterricht soll vielmehr jeder offen und ohne in Bedrängnis zu geraten sein Position vortragen können. Vor allem sollen die Fahrer die Meinungen und Empfindungen der anderen zur Kenntnis nehmen.

 

Eventuell ist es sinnvoll, die Klasse/den Kurs nach Mädchen und Jungen zu trennen, um eine weniger emotionale Atmosphäre zu erzeugen. Wichtig ist, dass die Mitfahrer über ihre Gefühle, Erfahrungen und Ängste sprechen (Ich-Botschaften) und nicht Beschuldigungen ("Die fahren wie die Verrückten!") aussenden.

 

Ob die Fahrer anschließend aus dem Gehörten Konsequenzen ziehen, bleibt letztlich jedem selbst überlassen.

 

Konzept nach: Geiler, Michael: Risiko und Risikoverhalten, in: Jugend & Verkehr. Projekte für die Sekundarstufe II., Hrsg. von der Deutschen Verkehrswacht, Meckenheim 1998, Heft 5, S. 19


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