Schule begleitet Fahren
 SitemapKontaktDatenschutzImpressum

move - Modellprojekt Fahranfänger


Name: move – Modellprojekt Fahranfänger
Thema: Mobile Verkehrserziehung junger Fahranfänger
Methode: Gruppendiskussion, Projektarbeit
Altersstufe: 16-24 Jahre
Material / Medien: Spezifische Durchführungskonzepte zu „move“
Einsatzort: Alle Schularten, Außerschulisch
Fächer: Fachübergreifender Ansatz
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Organisatorischer Aufwand: Externe Moderatoren
Zeit: Siehe Angaben bei den einzelnen Anspracheformen
Kosten: Nach Anfrage
Autor/Projektträger: Landesverkehrswacht Sachen-Anhalt, Entwicklung und Durchführung der innovativen Anspracheformen: Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam (IFK)
Schwerpunkte: Alkohol, Diskounfälle - Wochenendfahrten, Drogen, Einstellung, Führerschein, Gender, Geschwindigkeit, Mitfahrer, Motorisierte Zweiräder, Risikoverhalten, Selbstwertgefühl, Sozialverhalten, Unerfahrenheit, Verantwortung

Steckbrief


Quelle: move
Quelle: move

"move" wendet sich an Jugendliche im Alter von 16 bis 24 Jahren. Ziel von "move" ist es, die Handlungs- und Risikokompetenz von Jugendlichen in der Lebensphase des Eintritts in den motorisierten Straßenverkehr zu stärken. Kern des Projektes bilden neun Anspracheformen (Bausteine). Im Zentrum stehen die Jugendlichen selbst. Sie werden in ihrer Erfahrungswelt angesprochen und zu einer aktiven Auseinandersetzung mit dem Unfallrisiko ihrer Altersgruppe im Straßenverkehr motiviert.

 

Die Anspracheformen von "move" stellen Module dar, die auch einzelnen realisiert werden können. Sechs der neun Anspracheformen stellen moderierte Gruppengespräche und Workshops mit Jugendlichen dar. Zwei weitere Anspracheformen sind als konkrete Projektarbeiten konzipiert. Besonders geeignet ist "move" für den Einsatz an schulischen Projekttagen als außerschulischer Ergänzung der Mobilitätserziehung. Aber auch Jugendfreizeitstätten, Vereine und Ausbildungsbetriebe sind geeignete Einsatzorte.

 

Die Moderatoren sollten über pädagogisches Geschick und Erfahrungen in Gruppengesprächen mit Jugendlichen verfügen. In der Erbprobungsphase 2003 und 2004 wurden freie Referenten, Moderatoren aus dem Programm "Personale Kommunikation", Ärzte aus der Rehabilitation, junge Unfallopfer sowie Studenten der Sozial- und Erziehungswissenschaften eingesetzt.

 

Insgesamt stehen neun ausgearbeitete Konzepte zur Verfügung:

 

"Risikofaktor Mensch"
Jugendliche setzen sich mit Konflikten, Emotionen und Risikoverhalten im Straßenverkehr auseinander. [mehr…]

 

 

"Der Verkehrsunfall und seine Folgen"
Jugendliche sprechen mit einem Unfallopfer über die psychischen, sozialen und materiellen Folgen eines schweren Verkehrsunfalls. [mehr…]

 

 

"Designierter Fahrer - wer fährt, trinkt nicht"
Jugendliche erarbeiten Lösungswege für den Konflikt zwischen Trinken und Fahren bei Gruppenfahrten. [mehr…]

 

 

"Verkehrssicherheit in unserer Gemeinde"
Jugendliche realisieren Projekte zu Brennpunkten und Aktivitäten der Verkehrssicherheit in ihrer Gemeinde. [mehr…]

 

 

"Fahrzeugsicherheit - Unfallursachen"
Jugendliche entdecken am Beispiel eines authentischen Verkehrsunfalls typische Unfallursachen und -risiken. [mehr…]

 

 

"Verkehrwissensquiz"
Jugendliche lösen selbsttätig Aufgaben zum sicheren Verhalten im Straßenverkehr. [mehr…]

 

 

"Schülerwettbewerb"
Jugendliche gestalten kreative Arbeiten (Grafiken, Bilder, Texte) zum Thema "Verkehrssicherheit junger Fahrerinnen und Fahrer". [mehr…]

 

 

"Internetkommunikation"
Ein interaktiv gestaltetes Internetportal lädt Jugendliche und Projektpartner zur Mitwirkung am Modellprojekt ein. [mehr…]

 

 

"Nachbereitung des Projekttages"
Jugendliche werten gemeinsam mit Moderatoren den Projekttag aus. [mehr…]

 

 

Ziel des Modellvorhabens war es, innovative Anspracheformen zu entwickeln, die geeignet sind, das Programm "Aktion Junge Fahrer" der Deutschen Verkehrswacht zu ergänzen und noch effektiver zu gestalten. Es sollte erprobt werden, mit welchem Erfolg die Ansprache junger Fahrer des AJF-Programms, die bislang schwerpunktmäßig durch Vor-Ort-Veranstaltungen im Freizeitbereich der Jugendlichen erfolgte, auch im Rahmen schulischer Projekttage durchgeführt werden kann. Ferner sollten die klassischen Anspracheformen (mobile Lerngeräte und Gruppendiskussion) durch ein differenziertes Angebot an interaktiven verkehrspädagogischen Arbeitsformen ergänzt werden, die bei jungen Fahranfängern einen hohen Kommunikationserfolg erzielen.

 

"move" wurde im Rahmen eines Modellvorhabens unter wissenschaftlicher Leitung der Bundesanstalt entwickelt. Für die Erprobung führte die Landesverkehrswacht Sachsen-Anhalt 2003 und 2004 insgesamt 90 Projekttage an Gymnasien und berufsbildenden Schulen durch. Für die Entwicklung innovativer Anspracheformen zeichnete das Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam (IFK) verantwortlich. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zum Projekt "move".

 

Kontakt:

Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam (IFK)
Andreas Krampe
email: akrampe@uni-potsdam.de
Tel.: 0 33 04 / 39 70 23
Internet: http://www.uni-potsdam.de/u/ifk

 


Druckversion


Schule-begleitet-Fahren.de ist eine Initiative von: <br> <br>Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten <br>Deutsche Verkehrswacht e.V. <br>Gemeindeunfallversicherungsverband Westfalen-Lippe <br>Rheinischer Gemeindeunfallversicherungsverband <br>Landesverkehrswacht Nordrhein-Westfalen <br>