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Ohne Sprit fahr ich mit


Name: Ohne Sprit fahr ich mit
Thema: Erlebnisorientierte Verkehrsaufklärung
Methode: Fahrsimulation, Rollenspiel, Sicherheitstraining
Altersstufe: ab 18
Material / Medien: Fahrsimulator, SHT
Sonstige Voraussetzungen: Externe Fachleute aus der Jugendarbeit
Einsatzort: Berufsschule
Fächer: Fachübergreifender Ansatz
Bundesland: Baden-Württemberg
Zeit: Fahrsimulator (1,5 Stunden), Gruppendiskussion (1,5 Stunden), Pkw-Sicherheitstraining (6 Stunden)
Kosten: Nach Anfrage
Autor/Projektträger: Innenministerium Baden-Württemberg
Weitere Infos: http://www.vebs.de/umsetz.htm
Schwerpunkte: Alkohol, Diskounfälle - Wochenendfahrten, Drogen, Einstellung, Führerschein, Gender, Geschwindigkeit, Mitfahrer, Risikoverhalten, Selbstwertgefühl, Sozialverhalten, Unerfahrenheit, Verantwortung

Steckbrief


Das Risiko junger Menschen, im Straßenverkehr zu verunglücken, ist mehr als dreimal so hoch wie beim Durchschnitt aller Verkehrsteilnehmer. Unfallursachen sind u.a. überhöhte Geschwindigkeit, Vorfahrtsverletzungen, Alkohol und Drogen. Die Aktion "Ohne Sprit fahr ich mit" setzt auf erlebnisorientierte Verkehrsaufklärung und weckt durch eine differenzierte Ansprache ein stärkeres Bewusstsein für die Gefahr, in die junge Leute sich und andere bringen.

 

Für viele Jugendliche bedeutet Autofahren mehr als nur Fortbewegung. Freiheit und Lebensfreude, die Steigerung des Selbstwertgefühls und Nervenkitzel können leicht die Vernunft überlagern, besonders wenn Freunde mitfahren. Die Aktion "Ohne Sprit fahr ich mit" setzt auf Aufklärung statt Bevormundung, auf Erleben statt Erlernen. Die bisherige Auswertung ergab eine große Akzeptanz bei den Teilnehmern.

 

Das Projekt, das seit 1994 an Berufschulen in Baden-Württemberg eingesetzt wird, gliedert sich in drei Teile: Real-Fahrsimulator, Gruppengespräch und Pkw-Sicherheitstraining. Es findet im Klassenverband statt.

 

Zum Einstieg werden in einem Real-Fahrsimulator eine Alkoholfahrt simuliert und die Reaktionen des Fahrers analysiert. Eine Besonderheit des Simulators liegt darin, dass auch der Einfluss von Mitfahrern getestet wird. Gerade der Beifahrer kann positiv auf den Fahrer einwirken, wenn die Stimmung zu ausgelassen wird.

 

Die Simulation folgt ein Gespräch zum Thema "Auto - Freizeit - Alkohol - Freunde". Als Gesprächspartner werden Fachleute aus der Jugendarbeit eingesetzt. In der Diskussion erarbeiten die Schüler eigene Lösungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit der individuellen Mobilität. Es geht nicht nur um Sicherheitsrisiken wie Alkohol, Drogen, Müdigkeit und Selbstüberschätzung, sondern vor allem um das Aufzeigen konkreter Lösungen. So hilft etwa die Bildung von Fahrgemeinschaften mit der Benennung eines Fahrers oder einer Fahrerin, Unfälle unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zu vermeiden.

 

Im dritten Teil nehmen die jungen Führerscheininhaber an einem Sicherheitstraining teil. Auf der Agenda stehen Bremsen und Ausweichen bei unterschiedlichen Straßenverhältnissen. So lernen sie unter fachkundiger Anleitung Grenzsituationen kennen, um sie künftig durch eine besonnene Fahrweise zu vermeiden. Der Trainingsschwerpunkt liegt auf der Vermittlung einer vorausschauenden Fahrweise und dem rechtzeitigen Erkennen der Gefahr; fahrtechnischen Fertigkeiten spielen eine untergeordnete Rolle.

 

Informationen

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.innenministerium.baden-wuerttemberg.de.

 


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