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Sich behaupten gegen Gruppendruck


Name: Sich behaupten gegen Gruppendruck
Thema: Gruppendruck
Methode: Rollenspiel
Fächer: Deutsch, Ethik, Religion, Pädagogik, Politik, Sozialwissenschaften
Einsatzort: Berufskolleg, Berufsschule, Gesamtschule, Gymnasium, Hauptschule, Realschule
Zeit: 1 Stunde, 2 Stunden
Autor / Projektträger: LernWerkStadt.de
Schwerpunkte: Alkohol, Diskounfälle - Wochenendfahrten, Drogen, Einstellung, Empfindungen, Extramotive, Fahrtypen, Gruppendruck, Gruppenfahrten, Imponiergehabe, Konflikte, Mitfahrer, Risikoeinschätzung, Risikominderung, Risikoverhalten, Selbstbewusstsein, Verantwortung

Sich behaupten gegen Gruppendruck


Quelle: DVR, Bonn
Gruppendruck - was nun?

Sachinformation

 

"Die paar Bier machen doch nichts aus, du kannst bestimmt noch fahren." Jugendliche kennen die Situation: es ist schon spät, man möchte nach Hause. Einer soll noch fahren, obwohl auch er schon etwas getrunken hat. Argumente bringen in solchen Momenten wenig. Ein deutliches "Nein" ist die einzig mögliche Antwort - auch gegen den Druck der Gruppe. Konsequent zu bleiben ist gar nicht einfach, zumal man nicht als Memme und Feigling dastehen möchte.

 

Ziele

 

Die Schülerinnen und Schüler sollen gezielt ihr Selbstbewusstsein und ihre Ich-Stärke trainieren, um im Ernstfall Drucksituationen gewachsen zu sein.

 

Methode und Ablauf

 

Rollenspiele bieten eine gute Möglichkeit, Durchsetzungsstrategien zu üben. Die Schüler setzen sich in einem Kreis zusammen, einer von ihnen nimmt in der Mitte Platz. Die Mitschüler reden mit Nachdruck auf ihr "Opfer" ein und bedrängen es.

 

  • "Stell dich doch nicht so an!"
  • "Nun mach schon!"
  • "Du hast doch kaum was getrunken!"
  • "Hast'de etwa Angst?"
  • "Feigling!"
  • "Komm schon, ich bin doch letzte Woche auch gefahren!"

 

Je nach Lerngruppe können die im äußeren Kreis Sitzenden immer einer nach dem anderen hartnäckig zum Fahren auffordern oder auch alle gemeinsam, was der tatsächlichen Situation natürlich näher kommt.

 

Der bedrängte und umschmeichelte Schüler stellt sich stur und beharrt auf seinem "Nein". Sonst sagt er nichts. Auf keinen Fall soll er anfangen zu diskutieren.

 

Auswertung

 

Anschließend werden die Erfahrungen ausgetauscht:

 

  • Wie hat der Schüler in der Mitte die Situation erlebt?

    • Fiel es ihm schwer, hart zu bleiben?
    • Hätte er lieber geantwortet, die anderen beschimpft oder angeschrieen?

  • Wie haben die Schüler im Außenkreis die Situation erlebt?

    • Wie haben sie die Rolle des "Opfers" gesehen und empfunden?
    • Wie haben sie sich gefühlt, als sie den Mitschüler bedrängt haben?


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